"Hab mein Wagen vollgeladen ..."

 

... voll mit frohen "Chories"


Vereinsausflug mit dem Planwagen durch den Kaiserstuhl. 

 Planwagen

 

Am Sonntag, den 17. September 2017, um 09:00 Uhr trafen sich die "Chories" vom Chor Canta Waltharis zu ihrem Vereinsausflug an der Freihofhalle Waltersweier. Mit Bus ging es nach Sasbach an den Kaiserstuhl, wo schon um 10:00 Uhr Herr Mamier aus Sasbach mit 2 Planwagen, gezogen von Traktoren, die Kaiserstuhlrundfahrt starten konnte. Nachdem alle Mitfahrenden in die Planwagen geklettert waren, reichte der Platz nicht so ganz. Zwei tapfere Damen sattelten kurzentschlossen links und rechts zu Herrn Manier auf den großen Traktor auf. Dort thronten sie fröhlich, "Gallionsfiguren"-gleich und genossen die gute Aussicht.

Planwagen mit Damen Chor am Pavillion Chor an der Kapelle Blick ins Rebland

Die Rundfahrt sollte ca. 5 bis 6 Stunden dauern. Während dieser Fahrt konnten 6 verschiedene Weine der Region probiert werden. Als kleine Stärkung gab es unterwegs eine Butterbrezel dazu. So wurde in Sasbach gestartet und am ersten Halt an der "Eckwaldhütte" die 1. Weinprobe abgehalten. Anschließend ging es zur "Monhalde" mit herrlichem Rundblick, wo just zur 2. Weinprobe die Sonne hervorkam. Über Bischoffingen, Burkheim und Jechtingen gings auf und ab, quer durch die Rebberghänge zur "Haberberghütte" und damit auch zur 3. Weinverkostung. Jetzt hatten wir uns ein gutes Mittagessen in der "Schüber-Strauße", Jechtingen verdient. Danach ging es weiter auf sehr bedenklich steilen Wegen zur "Eichherzkapelle", wo die 4. Weinprobe heilfroh, fast schon "Messwein"-mäßig, zellebriert wurde, Die Anfahrt zur beeindruckenden "Eicherthöhle" Sasbach musste abenteuerlich, dieses Mal jedoch durch ein steiles Waldstück, überstanden werden. Da waren starke Nerven gefragt und ein kräftigender Wein fällig. Aber vor dieser ersehnten 5. Weinkredez, erzählte Herr Manier die Geschichte der Höhle.

Chor in der Höhle

Der Berg ist von vielen Stollen durchzogen worden, auf der Suche nach Erz. Viele Probeschürfungen ergaben jedoch nur mäßigem Erfolg, Da das Gestein hier sehr brüchig ist, brach eines Tages die Höhle ein und gab den Blick in den Himmel frei. In seiner Kindheit war der Berg der beste Spielplatz der Welt. Der Weinberg war da noch nicht bewirtschaftet und bot schöne Hänge zum Schlittenfahren. Im Winter machten die großen Buben ein Feuer, wo sich die Kinder aufwärmen konnten, aber nur wenn jeder Junge neues Holz mit in die Höhle brachte. Die Mädchen ließen sie natürlich umsonst hinein, zwinkerte Herr Manier. Später wurden die Stollen wieder zugeschüttet. So kennt selbst heute auch fast kein Einheimischer mehr die Höhle und die Anzahl und Lage der Stollen. Zum Abschluß unserer feucht-fröhlichen Fahrt, ging es durch plötzlich einsetzenden Regen zur  "Wallfahrtskapelle Litzelberg" mit spontanem Auftritt des Chores in der Kapelle und der 6. Weinprobe, natürlich davor.

Ein herrlicher Tag ging gegen 18:00 Uhr zu Ende.
Wir empfehlen diesen Ausflug jedem Interessierten weiter.
Herr Manier freut sich, Sie das nächste Mal auf seinem
Planwagen als Gast begrüßen zu dürfen.
Planwagen Visitenkarte