Volkstrauertag und "Mensch ärgere Dich nicht"?

 

Was hat das Spiel "Mensch ärgere Dich nicht" mit dem Volkstrauertag zu tun? Es zeigt uns, welcher Tugenden es bedarf, um bereits schon im Kleinen, keinen Streit entstehen zu lassen. Wer sich ärgert, der fühlt sich benachteiligt, will auf sein Recht pochen, sieht nicht ein, dass jetzt ein anderer im Recht ist. Ruckzuck kann sich so ein Spiel zu einem ernsthaften Streit entwickeln. Der eine besteht auf seinen Standpunkt, will Regeln nach seinem Willen und zu seinen Gunsten geändert haben. Der andere sieht nicht ein, warum er auf seine Rechte verzichten soll. Warum sollte er der "Klügere sein, der nachgibt"? Natürlich, damit das Spiel fortgesetzt werden kann. Es muss eine Einigung vereinbart werden, mit welchen Regeln es weiter geht. So einfach geht das. - Problem gelöst.

 

Was aber geschieht, wenn ganze Nationen rechtepochend aufeinander prallen? Halsstarres Beharren auf alleinige Rechthaberei führt zu einem Bedrohungspotential und in letzter Konsequenz zu kriegerischen Auseinadersetzungen. Das kann nicht Umgang zwischen den Staaten sein. Die Lösung ist einzig die Deomkratie. Demokratie ist Friedensarbeit mit Bildung von Kompromissen, die unerschiedliche Interessen ausgleichen hilft. Das ist das Einzige, das den Frieden zwischen den Völkern sichert und erhält und dafür sorgt, dass nie wieder Kriege entstehen.